ThinKing Award 2018

Direkt zu Jahresbeginn durften wir unseren ersten Award entgegennehmen. Mit dem ThinKing stellt die Landesagentur für Leichtbau, die LeichtbauBW, einmal im Monat eine innovative Leichtbaulösung aus Baden-Württemberg vor. Ausgezeichnet wurde nun die beste Leichtbau-Innovation aus 2018. Wir sind sehr stolz, dass eine Fachjury unseren „ILO1“ aus den insgesamt zwölf ThinKings des Jahres 2018 zum Sieger gekürt hat. Wir sind sehr stolz diesen Preis im Namen des gesamten Teams entgegennehmen zu dürfen, da unsere Erfolge über das Jahr hinweg mit dem ILO1 ohne das gesamte Team nicht möglich gewesen wären. Anbei haben wir für Sie das Gewinner-Video des ThinkKing Award 2018, viel Spaß beim Ansehen des ILO1in Action – fahrergeführt und automatisiert.

Vielen Dank an das Team von LeichtbauBW für die Auszeichnung und die Organisation des Awards und der Preisverleihung. Glückwunsch auch von uns an die anderen Gewinner der Jahre 2014 – 2017.

ILO1 fährt automatisiert in Singapur

Anfang Januar war ein Team von vier Entwicklern mit einem ILO1 in Singapur auf dem CETRAN-Testfeld für automatisiertes Fahren. Auf dem CETRAN-Testlfeld wurde ein kleines Straßennetz inklusive Kreuzungen mit Lichtsignalanlagen, Bushaltestellen und Fußgängerüberwegen aufgebaut, um automatisiertes Fahren unter idealen Randbedingungen erproben zu können. Dort bewies unser ILO1, dass er in der Lage ist auch lange und komplexe Wegstrecken automatisiert zu bewältigen und die Fahraufträge aus der Infrastruktur exakt zu absolvieren.

ILO1 auf dem CETRAN-Testfeld in Singapur © Emm! solutions GmbH

Innovation Challenge 2018

Mit unserem Förderantrag in Kooperation mit der Hochschule Aalen zu selbstreinigenden Sensorgehäusen erzielten wir im Dezember diesen Jahres bei der „Innovation Challenge“ den ersten Platz. Durch die „Innovation Challenge“ fördert das Land Baden-Württemberg innovative Unternehmen, welche in Kooperation mit Universitäten und Hochschulen an neuartigen Konzepten arbeiten. Mit Hilfe der Förderung des Landes kann unser Forschungsprojekt nun umgesetzt werden.

Ministerin für Wissenschaft und Forschung Theresia Bauer überreicht unserem Kollegen Max Riedel (links) und Prof. Dr. Merkel von der Hochschule Aalen (rechts) die Urkunde

Projektabschluss OTS 1.0

Das Erreichen eines weiteren Meilensteins durften wir am 25. Oktober 2018 feiern. Das Projekt OTS1.0 mit Siemens wurde erfolgreich zu Ende gebracht. In diesem Projekt wurde das Zusammenspiel von straßenseitiger Infrastruktur, cloudbasierten Software-Services und autonomen Elektrofahrzeugen erprobt. Unser ILO1 hat am 25.10. erfolgreich demonstriert, wie er einen Fahrauftrag aus der Infrastruktur erhält und verschiedene Use-Cases wie das passieren von Hindernissen absolviert. Neben dem ILO1 mit dem die Kommunikation zwischen der Infrastruktur und dem Fahrzeug erprobt wurde, war ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit mit Hilfe der Simulation den Mehrwert der Infrastruktursensorik für automatisiertes Fahren nachzuweisen. Die vollständige Pressemitteilung von Siemens Mobility finden Sie hier.

ILO1 in München auf dem Siemens Campus © www.siemens.com/presse

Unser ILO in der FAZ

Unser ILO hat es doch tatsächlich in die FAZ geschafft. Darauf sind wir sehr stolz. Den Artikel über den ILO, sowie das Interview mit unserem Geschäftsführer Armin Müller gibt es hier zum nachlesen.

Der ILO1 mit Geschäftsführer Armin Müller in unserem Büro in Weil der Stadt
© Annette Cardinale

Der ILO1 ist der ThinKing im Januar 2018

Mit dem ThinKing stellt die Leichtbau BW GmbH regelmäßig innovative und nachhaltige Leichtbaulösungen aus Baden-Württemberg vor. Im Januar 2018 wurde unser ILO1, als hochautomatisiertes Elektrofahrzeug zum ThinKing gewählt. Mehr über die Entwicklung des ILO1 finden Sie im Artikel von LeichtbauBW. Zum Artikel geht’s hier.

ILO1 autonomes Elektrofahrzeug
ILO1  – hochautomatisiertes Elektrofahrzeug

AUTONOMUS eBUS CONCEPT

ILO Shuttle – Mobilität von morgen bereits heute
In der Welt des Transports von Menschen und Gütern gab es immer wieder revolutionäre Entwicklungen: zuerst gingen wir zu Fuß, dann setzten wir Pferde ein, danach gingen wir zu Pferdestärken über. Wir überwinden nun in wenigen Stunden Entfernungen, für die wir früher Tage und Wochen unterwegs waren.
In den Städten hat sich die Durchschnittsgeschwindigkeit seit 150 Jahren allerdings nicht verbessert! Die Straßen sind verstopft, der Flächenbedarf für die individuelle Mobilität ist enorm. Neben der Reduzierung von Emissionen ist die Bereitstellung einer kostengünstigen und effizienten Transportlösung für alle Menschen notwendiger denn je.

Design your Mobility!

VORTEILE AUF EINEN BLICK

  • Keine festen Routen
  • Fahrmöglichkeit nach Bedarf
  • Nachhaltiges Konzept
  • Ökologisches Umfeld

Design your Economy!

Hier geht’s zur ILO-Shuttle Broschüre

Design des ILO Shuttle Konzepts © Emm! solutions GmbH

Verkehrsflussmessung im Enzkreis durchgeführt

Ende Juli wurde im Auftrag des Landratsamtes Enzkreis eine Verkehrsflussmessung in Bauschlott bei Pforzheim durchgeführt. Für eine Kreuzung die zunehmend einen Unfallschwerpunkt darstellt sollte die Anzahl der Fahrzeuge ermittelt werden, welche diese Kreuzung täglich durchfahren.

Die Linksabbieger auf eine viel befahrene Straße am Ortseingang hatten Mühe eine Lücke zu finden, die groß genug für ein sicheres Abbiegen war. Ungeduldig aufgrund des langen Wartens versuchten sie auch kleinere, riskante Lücken zu nutzen, was des öfteren Unfälle zur Folge hatte. Diese Problematik galt es von Emm! solutions zu erfassen und mit validen Daten zu belegen.

Das Mobile Messsystem von Emm! solutions zur Erhebung von Verkehrsdaten
Mobiles Messystem Eagle1 im Einsatz

Das von uns entwickelte mobile Messsystem besteht im Wesentlichen aus Tools zur bildtechnischen Erfassung und einem cyberphysikalischen System. Die unabhängige Stromversorgung wird über eine ins System integrierte, autarke Stromquelle sichergestellt. Die aufgezeichneten Daten wurden anhand eines selbstentwickelten Auswertungsalgorithmus analysiert. Dieser Algorithmus ist in der Lage anhand der Definition von Quell- und Zielverkehrsspuren für die einzelnen Routen, die ein Fahrzeug innerhalb der Kreuzung nehmen kann, die Fahrzeuge zu erfassen. Die erfassten Daten werden sekundengenau, mit einem Zeitstempel versehen, in einer Datenbank gespeichert.

Die auf diese Weise real gemessenen Verkehrsflussdaten flossen anschließend in eine Simulation mit verschiedenen denkbaren Bebauungsszenarien der Kreuzung ein. Basierend auf den Ergebnissen unserer Simulation, konnte eine Empfehlung für die Lösung der Unfallproblematik ausgesprochen werden.